Dienstag, 12. September 2017

Mit 37 Jahren nach Dresden gefahren... mit 38 Jahren zurück gekommen

Ich habe mal ne Auszeit genommen. Mein Mann und ich sind am Samstag 9.9. nach Dresden gefahren. Einfach mal raus von zuhause. Zuvor waren wir aber noch in Hannover zur Mitgliederversammlung vom BDO e.V.

Auf den Weg nach Dresden sind wir über die Ehemalige Grenzeübergangsstelle Marienborn gefahren. Diese ist jetzt ein Denkmal. Also hielten wir an und schauten sie uns an. Wir hatten sogar Glück und konnten auf dem Kontrollturm gehen. Man kommt da nur mit einer Führung drauf. Wir wollten gerade den Turm hochgehen, da kamen uns ganz viele Besucher entgegen. Zum Schluss dann die nette Dame, die die Führung machte. Sie war so lieb und hat uns doch noch nach oben gelassen. Sie kam mit und erzählte uns die Geschichte von damals.









Danach fuhren wir weiter Richtung Dresden. Gegen 17:30 Uhr kamen wir am Hotel an. Wir checkten ein und bezogen unser großes Zimmer. Kurz ausruhen und schon ging es weiter. Ab in die Altstadt. Dort haben wir uns verabredet mit Tobi. Tobi habe ich begleitet vor und nach seiner Transplantation. Wir stehen noch immer im guten Kontakt. Er wurde Herz/Lungen transplantiert in Berlin. Wir trafen uns vor der Frauenkirche, nach der herzlichen Begrüßung suchten wir uns ein kleines Plätzen um was zu Trinken und um zu Quatschen. Dies taten wir 2 Stunden, bis wir uns wieder verabschiedeten. Tobi fuhr zurück nach Hause, der aber nur 60 km von Dresden entfernt wohnt. Mein Mann und ich gingen weiter und suchten uns ein Restaurant um was zu Essen. Im Maredo ließen wir uns nieder und genossen ein gutes Stück Fleisch.


Tobi (Herz/Lunge) und ich (Lunge)



Es war leider am Regnen an dem Abend, was uns aber nicht störte, da wir unsere Regensachen dabei hatten. Somit konnten wir die Altstadt noch bei Nacht betrachten. Die so wunderschon beleuchtet ist. Gegen 23.30 Uhr kamen wir wieder im Hotel an. Wir liefen übrigens alles zu Fuß!





Frauenkirche

Frauenkirche


Frauenkirche




Nach einer guten Nacht machten wir uns am 10.9. (meinem Geburtstag) früh morgens wieder auf den Weg in die Altstadt. Schon wieder war es am Regnen. Zuerst einmal gingen wir Frühstücken außerhalb des Hotels. Während wir am Essen waren, kam die Sonne so langsam raus. Was ein Geschenk. Nach dem leckeren Frühstück ging es erst mal in den Zoo Dresden.
Für den Eintritt haben wir 5€ Ermäßigt bezahlt.  Der Zoo Dresden ist ein eher kleiner Zoo aber genoch ist er sehenswert. 













Nach dem Zoo ging es in die Altstadt. Natürlich ist es ein Muss sich die Frauenkirche anzuschauen. Leider konnten wir die Kirche nicht von innen sehen, da wir zudem Zeitpunkt nicht rein durften. Dafür sind wir aber auf die Turmspitze gelaufen von der Frauenkirche. Zuerst sind wir 24 Meter mit dem Aufzug hochgefahren. Der Weg führte weiter über schmale Treppen (127 Stufen) zur sogenannten Wendelrampe, einem stufenlos ansteigenden Wendelgang, der die äußere Kuppel zweieinhalb Mal umrundet. Dieser Abschnitt ist anstrengend: Immerhin hat der früher als „Eselsgang“ genutzte und dementsprechend bezeichnete Weg eine Steigung von 14 Prozent. Über zwei weitere Treppenläufe – einer davon in Form einer steilen Leitertreppe – gelangt man zur 67 m hoch gelegenen Aussichtsplattform. Dort eröffnet sich ein einzigartiger Blick über Dresden und die Umgebung.
Runter ging es erst wieder die Stufen, dann den Rundlauf um die Kuppel und anschließend bis unten nur noch Stufen. Insgesamt mussten wir 263 Stufen runter laufen. Die Frauenkirche ist mit Turmkreuz eingeschlossen 91,23 m Hoch. Die Aussichtplattform war auf 67,06 Meter höhe. Ein ganz toller Ausblick auf Dresden und die Elbe war zu sehen, bei bestem Wetter.

Frauenkirche bei Tag











Hier ein Video wie ich die
Frauenkirche runter laufe


Natürlich habe ich noch einiges mehr angeschaut als nur die Frauenkirche, zb: der Goldene Reiter, Kreuzkirche, Fürstenzug, Zwinger, Katholische Hofkirche, Brühlsche Terrasse, Semperoper und das Residenzschloss.
Zudem haben wir ein Elberundfahrt mit einem Schiff gemacht. Die Rundfahrt dauerte 1 1/2 Stunden und war sehr Interessant.
















 Wieder am Land angekommen suchten wir uns ein Restaurant um zu Abend zu essen. Dabei kehrten wir in ein Russisches Restaurant ein. Dort gab es leckere Russische Gerichte. Nach dem der Bauch voll war, ging es zurück zum Hotel. Und da ich unbedingt Straßenbahn fahren wollte, sind wir auch noch zwei Stationen mit der Straßenbahn gefahren. Wir sind an dem Tag über 17 km zu Fuß gegangen. 


Am Montagmorgen sind früh aufgestanden und noch vor 8 Uhr haben ausgecheckt. Nun machten wir uns auf den weg nach Leipzig. Unser Ziel war der Zoo Leipzig. Habe dich doch schon vieles von dem Zoo gehört und das ich mir den als Zoogänger doch unbedingt mal anschauen muss. Also taten wir das. An der Kasse bekamen wir unsere Karten, ohne zu bezahlen. Dank Schwerbehinderung. 

Man kommt rein in den Zoo und ist direkt erst mal beeindruckt von dem tollen Vorplatz, der mega groß ist. Wir liefen zuerst einmal in den Gründer Garten, in dem wir uns die Geschichte des Zoos anschauen konnten. Danach liefen wir weiter zum Gondowanaland. Dort sind wir rein gegangen, auch wenn das eigentlich Nix für mich ist. Wegen der tropischen Temperaturen. Wir machten daran eine kleine Bootsfahrt, mit der Geschichte der Entstehung der Erde.  Sehr schön gemacht. Danach ging es zu Fuß weiter, leider ging es mir plötzlich nicht mehr so gut. Ich war am Unterzuckern und das bei der Hitze war nicht gut. Also suchten wir so schnell wie möglich den Ausgang, um draußen eine Cola zu kaufen. Ich hatte zwar meine Haribo dabei, die auch gegessen habe, aber sie wirkten nicht so schnell, so das ich die Cola dringend brauchte. Endlich wieder draußen gingen wir zum Bärenburg Café. Dort bekam ich endlich meine Cola und auch noch was zu Essen. Danach ging es mir wieder besser. Nun konnten wir unseren Rundgang weiter machen. Es ging weiter durch Asien, dann zum Pongoland. Die Orang-Utan waren sehr Aktiv an dem Tag. Weiter ging es nach Afrika zur Kiwara-Savanne, wo die Giraffen mal richtig Gas gaben. Giraffen die Rennen, sieht man ja selten im Zoo. Das Gehege von den Giraffen war beeindruckend. Überhaupt ist der Zoo wirklich toll. Mir wurde nicht zu viel versprochen. Ich finde es richtig gut, wie der Zoo Leipzig das Halten der Tiere umgesetzt hat. Also weg von Gitterkäfig, hin zu Freilauf Landschaften in Gemeinschaften. Den Teil Südamerika konnten wir uns leider nicht anschauen, da dieser zur Zeit umgebaut wird. Dieser soll im Sommer 2018 eröffnen. 






























Nach über 5 Stunden durch den Zoo laufen, machten wir uns auf den zum Auto. Wir entschlossen uns an dem Tag wieder nach Hause zu fahren. So waren wir am Abend gegen 20:30 Uhr wieder daheim.

Es war eine schöne Auszeit von den letzten Wochen, ich konnte mal ein bisschen Kraft tranken. Zudem habe ich meinen Geburtstag einfach mal nur mit meinem Mann zusammen feiern können. Dafür werde ich in zwei Jahren dann eine Party machen, wenn ich 40 Jahre alt werde. Am Planen bin ich schon ....